Bếp of Home – eine kulinarische Reise nach Vietnam

Essen und Trinken

Hinter der Theke herrscht Hochbetrieb, es dampft und brutzelt und zischt. Dabei verströmen die Gewürze und Zutaten, die Tuan und Ha in die Pfannen werfen, exotische Düfte. Dann werden die Teller mit fluffigem Reis, frischem Gemüse und Salat, cremigen Soßen und vielem mehr gefüllt und dem Kunden serviert, auf dessen Gesicht sich ein glückseliges Lächeln ausbreitet. Aus gutem Grund: Die Gerichte, die Tuan und seine Frau Ha Sarina und mir servieren, überzeugen uns schon beim ersten Bissen.

Sarinas Wahl ist auf klassische gebratene Nudeln gefallen und die haben rein gar nichts mit dem Durchschnitts-Imbiss von nebenan zu tun: Frisch, würzig, mit knackigem Gemüse und dazu ein Topping der Wahl – Sarinas Teller ist am Ende bis auf den letzten Krümel leer. Meine knusprige Ente mit Erdnusssoße schmeckt ebenfalls nach Mehr, die Soße zergeht auf der Zunge und die knackige Kruste der Ente ist ein wahres Gedicht. Den Geheimtipp von Tuan, das „Spicy Beef“, heben wir uns für’s nächste Mal auf.

Überhaupt ist es für Sarina und mich denkbar schwierig, uns zwischen den Gerichten mit den sprechenden Namen „What the Duck?“, „Monk’s Fasting“ und „Vicious ’n Veg“ zu entscheiden. Wenn dann noch die verführerische und ausgefallene Wochenkarte dazu kommt, können wir vor lauter Herzchen in den Augen absolut keine Entscheidung mehr treffen.

Tuan erzählt, dass auf der Speisekarte des Bếp of Home für jeden etwas dabei ist, während die regelmäßig variierende Wochenkarte stets einige Besonderheiten beinhaltet, die sich auch oft an saisonale Gegebenheiten anpasst. Jetzt, da der Sommer sich dem Ende zuneigt und der Herbst schon kräftig an die Tür klopft, gibt es beispielsweise das Gericht „Tofu Pumpkin“ in cremiger Curry-Kokos-Soße.

Auch das „Beef Udon“ – butterzartes Rind und herzhafte Udon-Nudeln in einer wärmenden Suppe – oder die „Crispy Shrimps“ in scharfer Zitronengras-Sojareduktion schmecken traumhaft. Wer Lust hat, eins dieser wohlklingenden und -schmeckenden Gerichte auszuprobieren, der sollte diese Woche unbedingt noch bei Bếp of Home vorbei schauen!

Erst im April diesen Jahres haben Tuan und Ha den kleinen Imbiss an der Haltestelle Krappmühlstraße aufgemöbelt und nun speist man in stilvollem Ambiente mit Fliesen in lebendigem Türkis und kupferfarbenen Lampen über den Tischen. Schon seit vier Jahren betreiben die beiden sympathischen Inhaber das Bếp of Home und den strahlenden Gesichtern der Kunden nach zu urteilen mit großem Erfolg.

Das Wort Bếp kommt, so Tuan, aus dem Vietnamesischen und bedeutet nichts anderes als „Küche“ und genau so soll man sich hier auch fühlen: Wie in einer heimeligen, vietnamesischen Küche, in der klassische, bodenständige aber manchmal auch ausgefallene landestypische Gerichte auf den Tisch kommen.

    

Fotos: Sarina Kullmann (http://www.sarinakullmann.de/) und Selina Supper

ENGLISH VERSION: Bếp of Home translated means „Kitchen of Home“ and this is what it feels like in the little snack bar in the beautiful neighbourhood of Schwetzingervorstadt: like home. You’ll get fresh vietnamese food here which always has a twist in taste: either it’s seasonal ingredients or vietnamese kitchen mixed with other regional specialities. Be sure to check out the weekly menu, which always has a veggie alternative.

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Bếp of Home
Krappmühlstraße 1
68165 Mannheim

Straßenbahn: 1
Haltestelle: Krappmühlstraße

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 11:30 – 22:00
So: 16:00 – 22:00

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