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C-Hub Reihe #1: von Jungfeld – Socken machen Leute

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Es hat sich etwas getan in den letzten Jahren und daran ist das Mannheimer Start-Up von Jungfeld sicherlich nicht ganz unschuldig. Das Beinkleid einiger Männer wurde nämlich zunehmend bunter, vor allem in Mannheim, der Heimatstadt von der originellen Sockenmarke. Immer mal wieder habe ich anstelle des Einheitsgraus einen gelben, roten oder blauen Sockenlichtblick gesehen.

von Jungfeld C-Hub Mannheim


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Genau das war die Absicht von Maria Pentschev und Lucas Pulkert, der beiden jungen Gründern von von Jungfeld: die Welt der Herrensocken sollte bunter und modischer werden. Schon beim ersten Blick in den Showroom von von Jungfeld im C-Hub fällt auf: das hier hat nichts mit Omas selbstgestrickten Wollsocken zu tun.

von jungfeld

Die von Jungfeld Socken in allen Farben des Regenbogens sprechen offensichtlich Männer an, die Lust auf modische Experimente haben. Es ist eben alles eine Frage der Kombination und der Einstellung. Während ich mich umsehe, fallen mir die Bilder von den Markenbotschaftern auf, die fast alle aus Mannheim kommen: Jonny, der Besitzer und Koch der Kombüse oder Paul, Besitzer und Barkeeper vom Hagestolz und Sieferle&Sailer. Das ist er also, der von Jungfeld-Mann: individuell und selbstbewusst.

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Jeder Socken hat einen eigenen Namen und die Designsocken haben sogar ein spezielles Motto. So erinnert „Scotti“ mit seinem Punktemuster ein bisschen an das Spiel 4-Gewinnt und das Muster des orangenen „Dude“ inszeniert die Bowlingkugel.

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„Wozu Socken, sie schaffen nur Löcher?“ dieses Zitat stammt von Herr E=mc2 Einstein höchstpersönlich. Tja, vielleicht hätte das verrückte Genie mal von Jungfeld Socken probieren sollen! Tim und Sebastian durften auf Testreise mit verschiedenen Modellen gehen und waren überzeugt: die Socken kratzen nicht, sind bequem und bleiben auch nach dem mehrmaligen Waschen in ihrer ursprünglichen Form. Tim konnte seine bunte Sockensammlung nun noch um einige Modelle ergänzen und findet insbesondere die dunkelblauen „Feuerland“ super, Sebastian steht eher auf „Hampshire“ und „Valence“.

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Bevor nun alle Frauen vor Neid erblassen: lest das Interview mit Maria, sie verrät zum Thema Frauensocken etwas. Und außerdem: schenken macht auch großen Spaß und bald ist es ja wieder Zeit, die Socken vor den Kamin zu hängen.

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Wie Maria und Lucas überhaupt auf die Idee mit den Socken gekommen sind, warum sie Mannheim als Gründerstadt so toll finden und was ein Start-Up mit einer Band zu tun hat, erfahrt ihr im Interview mit Maria.

von Jungfeld Maria Pentschev

Fotos: Sebastian Weindel (www.sebastian-weindel.de)

Bitte vervollständige den Satz: Socken sind…

…völlig unterschätzt!

Warum sind Socken genau so wichtig wie Jacke, Hose, Gürtel oder Hemd?

Socken sind mehr als nur ein Zwecktextil. Sie sind ein wichtiges Accessoire! Sie können insbesondere für Männer ein subtiles aber dennoch sehr stilvolles Mittel sein, um ein Outfit aufzuwerten und zu vervollständigen. Frauen haben dafür ja viel mehr Möglichkeiten mit Schmuck, Halstüchern oder Handtaschen und für Männer kann die Socke genau das bieten.

Was sind die beliebtesten Farben und welche Farbkombination gefällt Dir aktuell am besten?

Das ist schwer zu sagen, da es Unterschiede zwischen Online und Offline gibt. Eigentlich sind fast alle Farben gleich beliebt, aber es gibt natürlich Ausreißer wie Royalblau, das kommt immer super an! Mein persönlicher Favorit ist zur Zeit „Tempel“ von der Designkollektion, also der orangene Socken mit royal- und hellblauem Muster und „Gibbs“, die weißen Socken mit einem hellblauen grafischen Muster, das ein bisschen an einen Flugsimulator erinnert.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Socken zu entwerfen?

Wir haben einfach den Trend beobachtet und festgestellt, dass vor allem die Herrensocke ein Schattendasein führt. Es gibt zwar viele Sockenhersteller aber viele davon spezialisieren sich nur auf ein bestimmtes Merkmal wie Design oder Qualität. Wir wollten die drei Säulen Stil, Qualität sowie soziale Verantwortung mit von Jungfeld vereinen.

Maria, wie kommt man von der Popakademie zu Herrensocken?

Das ist gar nicht so abwegig! Ich habe zwar Popmusikdesign und im Master Musik- und Kreativwirtschaft studiert, hatte aber schon immer einen Gründerdrang in mir. Ich finde, dass es gar keinen so großen Unterschied zwischen einer Bandgründung und einer Unternehmensgründung gibt. Das Führen einer Band hat durchaus viele Parallelen zur Führung eines Start-Ups. Es ist beides immer ein bisschen chaotisch, sehr kreativ und hat jeden Tag das Potenzial durch die Decke zu gehen.

Welchen Bezug habt Ihr zu Mannheim? Warum fühlt Ihr Euch als Gründer hier wohl?

Sowohl Lucas als auch ich sind wegen des Studiums nach Mannheim gezogen. Ich bin sogar aus Österreich hier her gekommen. Wir fühlen uns hier total wohl, weil die Stadt regelrecht dazu gemacht ist, zu gründen. Es gibt eine sehr ausgeprägte Förderstruktur für Start-Ups für junge Unternehmen in der Kreativwirtschaft und außerdem kann man hier tolle Kontakte knüpfen.

Welchen Promi würdet Ihr unbedingt mal gerne mit einer von Jungfeld Socken-Box ausstatten?

Diesen Wunsch haben wir uns mit Joko Winterscheidt erfüllt und sind sehr glücklich, dass er vor kurzem auch als Investor bei uns eingestiegen ist. Wir sind aber grundsätzlich dafür offen, Künstler und Kreative, die unsere Marke mögen mit Socken auszustatten.

Was sind Eure Ziele für die Zukunft? Wird es bald auch Damensocken geben?

Das werden wir sehr oft gefragt, allerdings möchten wir vorerst eine Männermarke bleiben. Trotzdem schließen wir das nicht komplett aus!

Ihr wart vor kurzem bei „Die Höhle der Löwen“ zu sehen. Wie war es dort und gibt es eine spannende Anekdote von hinter den Kulissen?

Es war eine große Herausforderung. Uns war von Anfang an klar, dass wir mit einer – im Vergleich zu den meisten anderen Start-Ups der Sendung – sehr sportlichen Bewertung ins Rennen gehen. Deshalb hatten wir uns schon im Vorhinein darauf eingestellt unsere Position standhaft verteidigen zu müssen. Wir haben lange und mit offenem Visier gekämpft. Gewonnen haben wir am Ende zwar keinen Deal, dafür aber nationale Reichweite. Was die Anekdote anbelangt, so bedeutet hinter den Kulissen in diesem Fall leider wirklich hinter den Kulissen. Konkrete Geschichten vom Dreh bleiben unter dem Deckmantel der Produktion.

Was sind Eure persönlichen Tipps in Mannheim?

Das ist wohl kein Tipp mehr, aber ich gehe immer noch am liebsten in den Jungbusch. Ich finde es total spannend, wie sich das Viertel hier entwickelt und vor allem, wie das gastronomische Angebot sich erweitert! Momentan noch ein richtiger Geheimtipp: Die speakeasy-Bar „Sieferle & Sailer“. Ansonsten gehe ich auch sehr gerne in die Neckarstadt zum Beispiel ins Lavandou, ins Café Pfau oder ins kleine Café. Außerhalb der kommerziellen Sachen mag ich die Neckarspitze sehr gerne, das ist einer der schönsten Orte Mannheims, wenn man auf Stadtromantik steht.

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Von Jungfeld Showroom im C-Hub
Hafenstraße 25-27
68159 Mannheim

Straßenbahn: 2
Haltestelle: Dalbergstraße
Bus: 60
Haltestelle: Teufelsbrücke

Öffnungszeiten Showroom:
Fr.-Sa. 16-20 Uhr