Interview mit DJ Lexer

Musik

Matrosen und Matrosinnen, in wenigen Tagen ist es bereits soweit: gemeinsam mit der tollen Crew vom Hafen49 hissen wir am Samstag, den 23. Juli, die Segel und feiern unsere erste gemeinsame Sause auf rauer See!

Getreu dem Motto „support your local heroes“ haben wir als Mannheimer Stadtblog für die nötige Unterstützung mit an Bord gesorgt: die Genussspezialisten von Wohnhunger, Leaf Food und Evas Café werden Euch mit erfrischendem Eis am Stiel, Fingerfood und leckeren Kaffeespezialitäten verwöhnen. Zudem könnt Ihr euch von den Hair- und Make-Up-Artists von P.A.M. aufhübschen lassen und die stylishen Siebdrucke von Antighost Siebdrucke bewundern. Was auf einem wilden Hafen49-Törn außerdem nicht fehlen darf? Na klar, die nötige Brise Musik! Hierfür stehen an diesem Tag Lexer, Dirty Doering, Britta Arnold und Lehnhardt an Deck.


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Lexer am Hafen49

Lexer gehört als Main-Act an diesem Tag zu den jungen Wilden der elektronischen Musikszene. Mitte 20, aufgewachsen in der Nähe von Leipzig, lässt sich der DJ nur ungern auf eine Sache festlegen. Vocals? Warum nicht?! Piano? Geht immer. Trompeten und Streicher? Bitte gerne. Gitarren? Aber ja, auch das. Lexer macht daraus sein ureigenes Ding, frei von Dogmen und Schubladendenken. In den Vorbereitungen zu diesem ganz besonderen Seemanöver haben wir es uns daher nicht nehmen lassen, Lexer mal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Interview plauderte der DJ ein wenig aus dem Nähkästchen (oder vielmehr DJ-Koffer?) und verriet uns dabei, auf was Ihr Euch am 23. Juli ganz besonders freuen dürft:

Lexer am Hafen49

Du hast bereits letztes Jahr – zusammen mit den sympathischen Jungs von Andhim – am Hafen49 gespielt. Blieb Dir der Gig in guter Erinnerung? Was macht die Location für Dich so besonders?

Lexer: Draußen zu spielen hat eine Menge Spaß gemacht und ich freue mich sehr, dieses Jahr wieder dabei sein zu dürfen! Es gibt nichts Schöneres, als bei gutem Wetter Open Air spielen zu können.

Gibt es spezielle Erinnerungen oder Anekdoten, die Du mit unserer Heimatstadt Mannheim verbindest?

Lexer: Nein, bis dato noch nicht – aber das wird sich bestimmt am 23.07. ändern.

Würdest du das Auflegen und Produzieren eher als Leidenschaft oder als Beruf bezeichnen?

Lexer: Einem Hobby geht man doch nur nach, wenn man Leidenschaft für etwas entwickelt hat… Ich hatte das große Glück, mein Hobby zum Beruf machen zu können. Also bezeichne ich das Auflegen definitiv als meine Leidenschaft.

Was sind die schönen und was die schlechten Seiten als DJ?

Lexer: Man sieht viel von der Welt, lernt neue Leute kennen – Music connects people. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, schlechte Seiten fallen mir daher nicht ein.

Wie viel Vorbereitung und Arbeit steckt hinter einem Gig? Und wie viele Klischees über das Leben als DJ treffen tatsächlich zu?

Lexer: Sets an sich bereite ich nie vor, jedoch verbringe ich viel Zeit im Studio, will musikalisch immer up-to-date bleiben und bin auch immer auf der Suche nach neuen Songs. Ich produziere sehr viel, das gehört ja auch zur Vorbereitung auf die Gigs im Allgemeinen. Klischees über DJs ? Ich kenne keine!

Lexer am Hafen49Fotos: Felix Hohhagen (http://www.felixhohagen.de)

Du kommst viel herum, national wie international – unterscheidet sich das Publikum auf den verschiedenen Partys und Veranstaltungen dabei merklich?

Lexer: Ja, das tut es. Es gibt Städte, wo elektronische Musik sehr willkommen ist, aber es gibt auch Bereiche, wo man merkt, dass diese noch ihre Zeit brauchen.

Woher beziehst Du Deine musikalische Inspiration?

Lexer: Ich gehe sehr gerne mit meinem Hund spazieren, tanke frische Luft und Sonne, dabei lässt es sich wunderbar abschalten. Ich unternehme aber auch sehr viel mit meinen Freunden.

Welchen Stellenwert haben Soziale Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat für Dich als Künstler?

Lexer: Sie haben einen sehr hohen Stellenwert für mich. Sie haben mir eine Plattform geboten, auf der ich meine Musik publik machen konnte. Heutzutage sind Instagram, Facebook und Soundcloud die wichtigsten Medien, hier kann ich meine Leute über anstehende Projekte und kommende Auftritte auf dem Laufenden halten.

Auf was dürfen wir uns am 23. Juli am Hafen49 Deinerseits gefasst machen? Oder anders gefragt: warum sollte man an diesem Tag auf jeden Fall am Hafen49 vorbeischauen?

Lexer: Ich habe einen neuen Haarschnitt (lacht)! Wenn die Leute Lust auf Tanzen haben und meinen neuen Haarschnitt begutachten wollen, wäre dies doch der beste Grund, um am Hafen49 vorbeizuschauen. Ihr werdet es sicherlich nicht bereuen!

Da stimmen wir Lexer voll und ganz zu und freuen uns, gemeinsam am 23. Juli mit Euch in See zu stechen!
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