Kiligdress Brautkleider – Schmetterlinge im Bauch

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Schon beim Betreten des Gebäudes, in dem uns Veronique Sawady von kiligdress erwartet, staunen Sarina und ich ganz schön: wir befinden uns in einem der wichtigsten erhaltenen Baudenkmäler französischer Belle-Époque-Architektur in Deutschland. Die kunstvoll ausgestalteten Innenräume wirken beeindruckend und nahezu majestätisch auf uns.

Kiligdress

Veronique begrüßt uns herzlich an der Tür zu ihrem Atelier, das sie sich mit den Designerinnen von soome teilt. Der Raum ist nicht weniger eindrucksvoll als der Rest des Gebäudes. „Woow, wie schön!“, Sarina und ich können unsere Begeisterung über die wunderschönen Brautkleider nicht zurückhalten. Wir laufen erst mal durch den Raum und schauen mit leuchtenden Augen jedes einzelne Kleid an. Da werden Mädchenträume wahr!

Mode zu designen war schon immer Veroniques Traum: „Ich wollte schon immer etwas mit Mode machen. Das Schneidern habe ich von meiner Oma gelernt. Schon damals habe ich Kleider für meine Puppen Kleider genäht.“ Diese Leidenschaft riss auch mit den Jahren nicht ab, denn Veronique machte nach der Schule eine Schneider-Ausbildung und war zehn Jahre im Managementbereich in der Modebranche tätig. „Nebenher habe ich oft für mich und meine Freunde Kleidung entworfen und genäht, das macht mir einfach Spaß!“, strahlt Veronique.

Doch wie kam die Idee, Hochzeitskleider zu entwerfen? „Als meine eigene Hochzeit bevorstand, suchte ich natürlich wie jede Frau das perfekte Kleid für mich. Ich wollte etwas Modernes ohne viel Schnick Schnack, in dem ich ich selbst sein konnte. Leider fand ich auf dem Markt nichts, was meinen Wünschen entsprach. Deshalb habe ich mich kurzerhand selbst hingesetzt und mein Hochzeitskleid entworfen“, erzählt sie stolz. „Mein Hochzeitskleid war schmal geschnitten und aus weißer Spitze. Ich habe mir einen tiefen Rückenausschnitt ausgesucht und kleine Kettchen daran befestigt. Es war ein heißer Sommertag, das Kleid hat dazu perfekt gepasst!“.

Das spiegelt sich in Veroniques erster Kollektion wider: Die Kleider sind filigran und trotzdem außergewöhnlich. Sie arbeitet viel mit Seide und Spitze, mag aber auch Stilbrüche. „Mir gefällt es sehr gut, wenn Bräute über meine zarten Kleider eine lässige Strickjacke tragen. Das gibt dem Ganzen das gewisse Etwas!“. Neben den Kleidern und Kettchen, die man nach Belieben an den Kleidern anbringen kann, designt Veronique auch Kopfschmuck. Die schmalen, romantisch gestalteten Bänder passen toll zu den verspielten Kleidern.

Bisher arbeitet die gebürtige Berlinerin alleine, sie designt und näht alles selbst. „Ich arbeite gerade an meiner zweiten Kollektion, um den Bräuten eine größere Auswahl anzubieten. Ich kann mir in Zukunft auch vorstellen, Kleider fürs Standesamt anzubieten, die dann etwas kürzer sind. Diese kann man dann auch noch im Urlaub tragen. Für mich es sehr wichtig, dass die Kleider nach der Hochzeit ein zweites Leben bekommen und weiter getragen werden können. Außerdem wäre eine Brautjungfern-Kollektion denkbar.“

Veronique ist mit Herzblut bei der Arbeit, so hat sie bereits bei der Anfertigung jedes Kleids einen Namen im Kopf. So erhalten die Kleider nicht nur durch das Design eine individuelle Note. Auch beim Namen ihres Labels „kiligdress“ hat sich die modebewusste Designer einiges gedacht: „Kilig kommt aus dem Philippinischen und bedeutet so viel wie ´Schmetterlinge im Bauch´. Bei dem Wort hat es bei mir sofort Klick gemacht, denn als Braut hat man ja ständig Schmetterlinge im Bauch.“

Wer mehr von Veronique und ihren tollen Hochzeitskleidern im Boho-Stil erfahren will, kann sie auf der kommenden Live Circus Bash in Frankfurt besuchen oder ihre Facebook-Seite besuchen.

Fotos: Sarina Kullmann (http://www.sarinakullmann.de/)

Besucht die Website:
https://www.kiligdress.de/

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