Hübsch & Herzlich

8 Tipps für Flohmarktverkäufer/innen von Hübsch & Herzlich

Kommentare 1
Shoppen

In unserem heutigen Gastartikel verrät euch Ricarda von Hübsch & Herzlich ihre besten Flohmarkttipps. Wer schon unser Porträt mit Ricarda gelesen hat, sollte wissen, dass Ricarda dafür genau die Richtige ist: Sie veranstaltet schon seit einiger Zeit immer wieder den beliebten Hübsch & Herzlich Modeflohmarkt und ist auch sonst in Sachen Mode als Fashionbloggerin natürlich top informiert.

Hübsch & Herzlich
Am 18.3. findet der nächste Hübsch & Herzlich Flohmarkt im C-Hub statt, der unter dem Motto „Blogger Edition“ läuft. Hier werden bekannte Bloggerinnen aus Mannheim und Umgebung ihre Schätze verkaufen. Neben den Bloggerinnen werden natürlich auch andere Verkäuferinnen da sein, die sicherlich auch das ein oder andere tolle Teil aus ihrem Kleiderschrank verkaufen. Neben Mode gibt’s außerdem noch DIY und bunte Accessoires und natürlich Essen und Getränke zum Stärken zwischen dem Shoppen. DJ LXQ wird außerdem für gute Stimmung sorgen.

Hübsch & Herzlich

Ihr wollt auch kommen? Der Flohmarkt findet am 18.3. im C-Hub statt. Beginn ist um 15 Uhr, Ende um 20 Uhr. Die Gewinne aus den Standgebühren werden an das Mannheimer Frauenhaus gespendet. Hier geht’s zur Facebook Veranstaltung.

Hübsch & Herzlich

Falls ihr Verkäuferin auf einem Flohmarkt seid, gibt’s jetzt die Tipps von Ricarda:

Ein Flohmarkt ist nicht gleich ein Flohmarkt und ein toller Stand steht nicht von alleine da. Die Besucherinnen merken und sehen einfach, welche Verkäuferinnen sich besonders Mühe gegeben haben und welcher Stand mit Herz vorbereitet wurde. Und diese Vorbereitungszeit lohnt sich – so viel schon mal vorweg. Als „alter Hase“ verrate ich euch heute ein paar Tipps für mehr Erfolg auf dem Flohmarkt:

1. Sei ehrlich zu dir selbst – würdest du die Sachen selbst noch kaufen?

Der Flohmarkt steht kurz bevor und man steht ratlos vor einem überfüllten Kleiderschrank. Viele Sachen hat man schon ewig nicht mehr angezogen – also ab in die Flohmarkt-Tasche. ABER: würde man die Sachen selbst noch kaufen? Stimmt die Qualität noch oder ist die Bluse eigentlich total verwaschen und ausgeleiert. Ehrlichkeit lohnt sich! Erstens sieht ein Stand mit schöner, hochwertiger Kleidung auf den ersten Blick besser aus und zweitens spart man sich die Schlepperei zurück nach Hause.

2. Wechselgeld

Es ist einfach jedes Mal das Gleiche. Direkt am Anfang will jemand etwas für 8 Euro kaufen und kann nur mit einem 50 Euro Schein bezahlen. Da du nicht all deine 2-Euro Münzen als Wechselgeld raus geben kannst, plane auch ein paar kleine Scheine als Wechselgeld an. Damit nachher die Kasse stimmt solltest du wissen, wie viel Wechselgeld du dabei hattest.

3. Plane ausreichend Zeit für den Aufbau ein

Der Tisch und die Kleiderstangen stehen meist recht schnell – vorausgesetzt alle Schrauben und das richtige Werkzeug sind auch mit dabei. Vom Aufbau bis „Los geht’s“ können schnell 90 Minuten vergehen. Plant besser etwas mehr Zeit für den Aufbau ein, damit alles rechtzeitig fertig ist. Ein weiterer Vorteil: man kann vor Einlass noch in Ruhe die anderen Stände angucken und vielleicht schon die ersten Schätze shoppen.

4. Weniger ist mehr!

Auch wenn man einen Flohmarkt besucht heißt das noch lange nicht, dass man sich durch Berge von Klamotten, Netzen aus Ketten und Kisten voll Schuhen wühlen möchte. Eine überfüllte Kleiderstange erschwert das Betrachten der einzelnen Teile und ein Hosenstapel findet meist auch nur wenig Beachtung. Die zu verkaufenden Sachen sollten übersichtlich präsentiert werden, sodass der Stand zum stöbern einlädt. Die schönsten Teile sollten dabei direkt zu sehen sein und mögliche Kundinnen an den Stand „locken“. Auffüllen ist hier das Zauberwort, damit am Ende wieder Platz im eigenen Kleiderschrank ist.

5. Ordnung am Stand

Mein dritter Tipp hängt stark mit „weniger ist mehr“ zusammen. Neben der richtigen Menge kann auch die Anordnung der Kleidung eine Hilfe beim Verkauf sein. Denkt euch ein System aus. Sortiert eure Klamotten nach Farben, Material, Saison – Hauptsache es kommt etwas Ordnung rein. Nicht umsonst sind die Kleiderstangen in den meisten Läden feinsäuberlich sortiert. Nehmt euch außerdem die Zeit zwischendurch immer mal wieder für Ordnung zu sorgen. Sonst sieht euer Stand nach ein paar Minuten aus wie der Boden von Zara am Samstagabend.

6. Kleiderstange vs. Tisch – hängen, falten, legen…

Ich selbst bin großer Fan von Kleiderstangen. Egal ob Hosen, Blusen, Schals – ich hänge alles auf. Zum einen bleibt die oben angepriesene Ordnung länger bestehen und zum anderen kann man hängende Sachen einfach besser angucken. Ein aufgefaltetes Shirt wird ständig in die Hand genommen, wieder weg gelegt und muss im Minuten Takt neu gefalten werden. Die Kleiderstange ist also meiner Meinung nach nicht nur die schönere Variante für die Präsentation, sondern auch die richtige Lösung für „Falt-Muffel“.

7. Ein bisschen Deko kann nie schaden

Umso schöner der gesamte Stand aussieht, umso eher huschen die Blicke über die Kleiderstangen. Ein schöner Bilderrahmen kann die Ohrringe in Schach bringen und ein kleiner Spiegel ist immer praktisch. Luftballons, frische Blumen, ein paar Süßigkeiten zum verhandeln – hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

8. Du bist deine beste Werbung

Du willst deine Klamotten loswerden und die Besucherinnen wollen coole Sachen kaufen. Der erste Blick fällt oft auf die Person hinter dem Stand – und da es um ein Modeflohmarkt geht, wird natürlich auch direkt dein Style begutachtet. Macht Euch interessant und seid stolz auf euren Style!

Hübsch & Herzlich

Hübsch & Herzlich

Hübsch & Herzlich

Fotos: Sebastian Weindel (www.sebastian-weindel.de)